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Die beste Empfehlung

 

Ob online oder in Papier – Überzeugende Bewerbungsunterlagen

können der Türöffner für den neuen Job sein.

 

Man kann es nicht nachdrücklich genug betonen: Die Bewerbungsunterlagen entscheiden als Erstes darüber, ob man innerhalb der Jobanwärter-Riege eine Runde weiterkommt. Nur wenn sie möglichst aus einem Guss sind, wird auch das Unternehmen merken, dass der Bewerber der beste Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist. „Überzeugend, fehlerfrei und vollständig muss eine Bewerbung sein, es ist der erste Kontakt zum Unternehmen und quasi die Visitenkarte des Bewerbers, mit ihr macht er Werbung in eigener Sache“, meint Petra Timm, Director Communications beim Personaldienstleister Randstad Deutschland. Fehler würden eine Bewerbung schnell ins Abseits befördern. Das gelte im Übrigen gleichermaßen für klassische Bewerbungen wie bei Bewerbungen bei einem Personaldienstleister. „Auch der Personaldisponent muss wissen, wo jemand eingesetzt werden kann, damit am Ende alle zufrieden sind - der Bewerber und die Firma, die den Zeitarbeitsjob anbietet“, so Timm.

Ausbildung, Studium oder beides. Vor dieser Frage stehen Schulabgänger Jahr für Jahr. Niemand kann ihnen schließlich heute sagen, ob ihre Entscheidung zukunftssicher war. Das ist wohl ein Grund, warum sich immer mehr junge Menschen für ein duales Studium entscheiden – und dabei völlig übersehen, dass auch die klassische „Lehrlingslaufbahn“ ihre Vorteile hat. Das gilt nicht nur für „Mangelberufe“, wie beispielsweise Bäcker. In der Verwaltung, der Industrie und selbstverständlich auch im Handwerk gibt es inzwischen etliche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Doch zunächst einmal gilt es, den passenden Beruf zu finden. Hier ist das Angebot mittlerweile größer als die Nachfrage. Umso wichtiger ist es sich darüber Gedanken zu machen, wo man selbst hin will, was man in zehn Jahren erreicht haben will.

 

Ein Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit ist immer gut. Die Experten helfen dabei, schon im Vorfeld den potenziellen Karrierehorizont zu erweitern. Kostenlose Neigungsfindungs- oder Berufswahl-Tests fördern ebenso die Entscheidungsfindung wie Gespräche mit potenziellen Kollegen oder der Besuch von Jobmessen. Auch Schülerpraktika können oft ganz neue Erkenntnisse vermitteln.

 

Ist der passende Ausbildungsplatz gefunden, stehen zunächst einmal drei bis dreieinhalb Jahre Azubileben auf dem Programm. Die Ausbildungszeit kann sich auch verkürzen, beispielsweise bei einem höheren Schulabschluss oder wenn jemand bereits berufliche Erfahrungen gesammelt hat. Hierzulande erfolgt die Lehre nach dem dualen System. Das heißt, Berufsschule und betriebliche Ausbildung gehen Hand in Hand, sei es mit Blockunterricht von mehreren Wochen oder mit Unterricht und „Arbeit“ in einem festgelegten Rhythmus. Dieses bewährte Modell hat auch das duale Studium zum Teil übernommen. Die Studierenden absolvieren in diesem Fall in den Semesterferien im Betrieb ihre Ausbildung. Handwerker beenden ihre Lehre mit dem Erhalt des Gesellenbriefs. Sie können nun in einem Betrieb arbeiten und unter unterschiedlichen Weiterbildungsmöglichkeiten wählen.

 

Nach mindestens einem Jahr Berufserfahrung gibt es in vielen Berufen die Option, sich zum „Staatlich geprüften Techniker“ fortzubilden. Im Gegensatz zur Meister-Weiterbildung ist hier keine zusätzliche praktische Abschlussprüfung in Form eines Meisterstücks erforderlich, sondern es gibt hauptsächlich theoretische Prüfungen. Techniker arbeiten später gerne in den Bereichen Planung oder Konstruktion.

 

In vielen Handwerksberufen ist auch heute noch der Meisterbrief die Voraussetzung für den Schritt in die Selbstständigkeit. In Vorbereitungslehrgängen geht es um Fachpraxis und –theorie, um betriebswirtschaftliches, kaufmännisches, rechtliches und berufspädagogisches Wissen.

 

Doch für den Meister beziehungsweise die Meisterin ist jetzt noch lange nicht Schluss. Wer in einem Unternehmen eine Leitungsfunktion übernehmen will, kann sich zum Fachwirt weiterbilden. Das gibt es in vielen Bereichen. Hier einige Beispiele: technischer Fachwirt, Fachwirt für Facility-Management oder Fachwirt für kaufmännische Betriebsführung im Handwerk .

 

Meister, Techniker oder Fachwirte können noch eins draufsetzen und sich zum „Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung“ fortbilden. Wem das immer noch nicht reicht, kann noch ein Studium anhängen. Die Zugangsvoraussetzungen sind nicht einheitlich geregelt und von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Für alle Fortbildungen im Handwerk gibt es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten. Das Meister-BAföG fördert beispielweise Aufstiegsfortbildungen für Handwerker. Technikerlehrgänge oder EDV-Kurse können mit Stipendien, etwa für besonders begabte Berufseinsteiger, finanziert werden. In zahlreichen Bundesländern gibt es zudem spezielle Programme zur finanziellen Förderung der beruflichen Weiterbildung.

Wenn alle Bewerbungsunterlagen vollständig sind, sollte man sie vor dem Versand noch einmal gründlich kontrollieren.
Foto: djd/randstad/thx

Die sieben wichtigsten Tipps

für eine gelungene Bewerbung:

  • Eine Stellenausschreibung genau lesen: Welche meiner bisherigen Ausbildungs- oder Tätigkeitsschwerpunkte passen zu dem, was die Firma sucht? Entsprechend individuell muss das Anschreiben formuliert sein, Massenbewerbungen sind tabu.
     
  • Teamfähig, flexibel, kommunikativ, kreativ: Mit solchen Floskeln können Personalverantwortliche nicht viel anfangen, man findet sie in beinahe jeder Bewerbung. Besser ist es, konkret zu werden: Belastbarkeit kann man etwa damit belegen, dass man sich während der Ausbildung oder des Studiums noch ehrenamtlich engagiert hat, beispielsweise in einem Verein.
     
  • Schlüsselbegriffe einfügen: Manche Unternehmen lassen Online-Bewerbungen heute automatisch nach Schlüsselbegriffen scannen. Daher sollte man die in der Stellenausschreibung geforderten Kompetenzen mit den entsprechenden Schlüsselbegriffen eigener Kenntnisse aufführen.
     
  • Das Anschreiben sollte möglichst auf eine DIN-A-4-Seite passen. Im Internet findet man Muster für den Aufbau und die Gestaltung von Anschreiben und Lebenslauf.
     
  • Fehler vermeiden: Rechtschreibfehler befördern Bewerbungen oftmals direkt in den Papierkorb, sie sind Zeichen mangelnder Akribie. Besonders peinlich sind Fehler im Namen des Ansprechpartners.
     
  • Eine seriöse E-Mail-Adresse sollte beim Verschicken der Unterlagen obligatorisch sein. Digitale Unterlagen kann man entweder in einer pdf-Datei verschicken oder auf zwei pdf-Dateien aufteilen: Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste, Arbeitsproben, Zeugnisse und alles Weitere in die zweite.
     
  • Beim Foto nicht sparen: Ein Fotograf weiß, worauf es bei Bewerbungsfotos ankommt, Selfies sollten tabu sein.
Vom Azubi zum Manager ist heute dank unzähliger Weiterbildungsmöglichkeiten kein Problem mehr.
Foto: Fotolia

Vom Azubi zum Betriebswirt und mehr

 

Die klassische Lehrlingsausbildung bietet etliche Aufstiegschancen

Traumjobs für Technikaffine

 

Neue Berufe sind eine Herausforderung für kreative Köpfe

 

Der beliebteste Ausbildungsberuf ist und bleibt der Kfz-Mechatroniker – bei jungen Männern und zunehmend auch bei jungen Frauen. Doch es gibt noch sehr viel mehr technische Berufe. Von den rund 500.000 Ausbildungsverträgen, die jährlich deutschlandweit abgeschlossen werden, entfallen rund ein Fünftel auf diese Sparte. Ein Blick auf die einschlägigen Internetseiten, wie zum Beispiel Azubiyo (www.azubiyo.de) kann Überraschendes zutage fördern – und schlummernde Interessen wecken. Anlagenmechaniker zählt genauso zu dieser Sparte wie Figurenbauer, Holz- und Bautenschützer, Pyrotechniker oder Zerspannungsmechaniker. Da gerade im Ingenieurwesen der Fachkräftebedarf hoch ist, raten Experten, sich bei der Ausbildung aber nicht zu sehr einzuengen. Der genannte Pyrotechniker wird es schwerer haben, einen Platz fürs duale Studium zu finden als der Anlagenmechaniker. Der Leuchtröhrenglasbläser – auch den Beruf gibt es – hat mit dem Gesellenbrief in der Hand weniger Aussichten auf einen Job in der großen weiten Berufewelt als der Nanotechniker. Schon diese wenigen Beispiele zeigen, wie groß die Bandbreite der technischen Berufe ist. Wir stellen deshalb einige besonders interessante vor.

Wem das gewöhnliche Auto zu wenig Herausforderung bietet, könnte beispielsweise Flugzeuge zum Berufsthema machen. Die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker oder ein duales Studium im Flugzeugbau eröffnen viele Perspektiven – bis hin zur Raumfahrt. Voller Sound ist o.k., aber lieber beim Rockkonzert als auf dem Airport? Dann ist Audio-Techniker vielleicht das Richtige. Sie müssen mit den unterschiedlichsten Gegebenheiten, Menschen und Events umgehen können: Pressekonferenzen, Konzerthallen, Freilichtbühnen, Politiker, Showgrößen, sensible Literaten. Ihre Werkzeuge sind Mischpult, Tonaufnahme- und -wiedergabegeräte. Und natürlich ihre kreativen Köpfe. Gutes Gehör ist übrigens Voraussetzung. Und irgendwann sind die Damen und Herren der Töne vielleicht sogar Studioleiter bei einem großen Rundfunk- oder Fernsehsender.

Das klingt schon mal ganz reizvoll. Doch es geht noch weiter. Veranstaltungstechniker sind für spektakuläre Bühneneffekte und Lichtorgien, für den gesamten Auf- und Abbau bei riesigen Events oder bei internationalen Konferenzen zuständig. Ein stressiger Job, wenn man mit einer Band, einem Orchester oder einem ganzen Theater auf Tour geht. Und einer, der körperliche Fitness, Belastbarkeit und Kreativität erfordert. Aber was für ein Gefühl, irgendwann auf der Couch abzuhängen, sich die x-te Wiederholung eines Megakonzerts anzusehen und zu wissen: Ich habe die Stars erst in Szene gesetzt.

Alles ganz schön und gut. Aber was, wenn das Interesse in eine ganz andere Richtung geht? Wenn eher chemische Formeln statt röhrender Motoren zu Begeisterungsausbrüchen führen? Wenn man zu den bekennenden Fertiggericht-Fans zählt? Dann wäre Fachkraft für Lebensmitteltechnik womöglich der Idealberuf. Nie gehört? Diese Experten entwickeln aus Rohstoffen neue Gerichte, kümmern sich um verbesserte Rezepturen, entwickeln umweltschonende essbare Verpackungen und vieles mehr. Sie arbeiten nicht nur in großen, global agierenden Unternehmen, sondern sind auch in der Forschung heiß begehrte Mitarbeiter, die einen kühlen Kopf bewahren, wenn der Chef wieder einmal das hochkomplexe Maschinenareal gecrasht hat.

 

Apropos Maschinen. Die muss jemand erfinden, genaue Zeichnungen müssen her, damit irgendwann Ingenieure und Maschinenbauer im Betrieb Hintervorderhuber genau die Maschine herstellen, die für ein neues Produkt benötigt wird. Doch Reißbrett und Zeichenstift waren gestern. Darum ist auch der beliebte Beruf des Technischen Zeichners verschwunden. Heute sind Technische Produktdesigner und Technische Systemplaner die Frauen und Männer der Stunde. Ihr wichtigstes Werkzeug sind anspruchsvolle CAD-Systeme (computer-aided design-Systeme), mit denen sie die Ideen von Architekten und Ingenieuren in 3-D visualisieren. Doch egal, für welchen technischen Beruf man sich entscheidet: Die Entwicklung ist so rasant, dass lebenslanges Lernen immer dazu gehört. Wer dazu bereit ist, schafft es bis ganz nach oben.

Nur Fliegen ist schöner: Flugerätemechaniker sorgen dafür, dass der Metallvogel sicher abhebt.
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