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Die Maschinen-Versteher

Mechatroniker sind die Schnittstelle zwischen Handwerk, Technik und Informatik – die Branche hält viele spannende Ausbildungsberufe für Absoventen und Schulabgänger bereit

 

Wer kann eine Waschmaschine reparieren? Wer setzt den Zug in Bewegung oder weiß, wie ein Röntgengerät zusammengesetzt ist? All dies sind Fälle für Mechatronikerinnen. Je nach Fachrichtung und Einsatzbereich bauen Mechatroniker aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Komponenten komplexe Systeme, montieren sie und nehmen sie in Betrieb.

Der Begriff „Mechatronik“ ist ein sogenanntes Kofferwort, zusammengesetzt aus den Begriffen Mechanik und Elektronik, und hat seinen Ursprung im technikaffinen Japan, wo die Firma Yaskawa Electric Corporation 1969 den Begriff verwendete, um so die Ergänzung von mechanischen Komponenten mittels Elektronik zu erläutern. Mittlerweile ist auch die Informatik in diesen Begriff integriert.

 

Technikbegeisterung und Sorgfalt

 

Mechatronikerinnen und Mechatroniker können und müssen unter anderem Schaltpläne lesen, Anlagen in Betrieb nehmen, programmieren, Systeme warten und reparieren, Anlagen prüfen und Software installieren. Sie arbeiten unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungstechnik, in Fahrzeug- oder Luftfahrzeugbaubetrieben sowie in Informations-, Kommunikations- oder medizintechnischen Unternehmen. Wer ein Relais montieren oder Verschleißteile erneuern will, muss handwerklich geschickt sein, das Zusammenspiel von Auge und Hand sollte reibungslos funktionieren. Technikbegeisterung und Sorgfalt sind ebenfalls essenziell. In der Schule sollte man beispielsweise Spaß an Mathe, Informatik sowie Werken haben.

Angehende Mechatroniker verdienen laut Bundesagentur für Arbeit im ersten Jahr als Azubi bis zu 730 Euro im Handwerk und bis zu 1010 Euro in Industriebetrieben. Die Vergütung steigert sich mit jedem Jahr, im vierten Lehrjahr auf bis zu 970 Euro im Handwerk und bis zu 1211 Euro in Industriebetrieben.

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung sind Mädchen auch im Bereich Mechatronik auf dem Vormarsch.
Foto: Thorsten Jochim